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Tallercito Típico - Nähkooperative

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Im Jahr 2004 gründeten 9 Frauen in San Miguelito ein Nähprojekt, wir finanzierten damals eine Nähmaschine. Schließlich unterstützten wir die Frauengruppe 2007 beim Bau eines eigenen Werkstattgebäudes, da die provisorischen Räume bald zu klein waren. So entstand die Tallercito Típico.

Die kleine Schneiderwerkstatt erhält heute Aufträge aus der ganzen Region. Hergestellt wird vor allem traditionelle nicaraguanische Mode, häufig mit schönen Stickereien, da seit Kurzem zwei hochmoderne Stickmaschinen zum Inventar gehören.

Die in der Tallercito Típico beschäftigten Frauen können sich ihre Arbeitszeit selbst einteilen und haben im Verein ein Mitbestimmungsrecht. Sie erhalten ihren Verdienst nach der Anzahl genähter Teile, sodass sie gleichzeitig für ihre Familien da sein können.

Seit der Gründung der Nähkooperative werden außerdem Nähkurse für Frauen auf dem Land angeboten, die mit selbstgenähter Kleidung ihre Haushaltskasse aufbessern. Zum Teil werden die Kurse von unserem Städtepartnerschaftsverein gefördert.

Auf den Facebook-Seiten "Tallercito Típico - Tienda de Manualidades" finden Sie weitere Informationen zu diesem Projekt. Wir unterstützen das Projekt auch durch den Verkauf von selbstgenähten und bestickten Artikeln auf dem Christkindlesmarkt.

Notfalltopf Frida Weiß

Notfalltopf 01Der Notfalltopf entstand spontan mit kleinen Spenden von Leuten, Nachbarn und Freunden, die Frida Weiß Geld gaben mit der Bemerkung: "Das gibst Du jemand, der es notwendig braucht". Mit dem Geld aus diesem Notfalltopf, werden Menschen aus der Gemeinde San Miguelito unterstützt, die dringend finanzielle Hilfe benötigen.

Die Gemeinde San Miguelito liegt ca. 50 Kilometer nördlich von San Carlos und hat etwa 20.000 Einwohner, von denen ca. 3000 im Dorf San Miguelito leben. Die meisten Menschen leben im Städtchen San Miguelito, direkt am Nicaraguasee, außerdem gehören zu der Gemeinde viele kleinere Dörfer auf dem Land. Die Bewohner arbeiten vorwiegend in Landwirtschaft und Fischerei, im Einzelhandel sowie im sozialen Bereich. Das Einkommen reicht nur für das tägliche Überleben und viele Familien leben unter ärmlichen Bedingungen, Ersparnisse für Notfälle haben die Menschen nicht.

Notfalltopf 06Seit 25 Jahren lebt Frida Weiß aus der Oberpfalz mit ihrem nicaraguanischen Mann und ihren beiden Kindern in San Miguelito. Sie gründete eine kleine Schneiderei im Ort, in der sie heute gemeinsam mit acht einheimischen Frauen arbeitet und somit den Lebensunterhalt von mehreren Familien sichert. Darüber hinaus engagiert sie sich mit viel Energie und Tatendrang für die Bewohner „ihres“ Dorfes.

Im Jahr 2014 hat Frida das Geld im Notfalltopf u.a. für die folgenden Zwecke verwendet:

  • Waisenkinder aus Las Palomas mit Kleidung und Spielsachen zu Weihnachten beschenkt. 5 Kinder verloren ihre Eltern durch einen Autounfall.
  • Eine junge Frau bekam Unterstützung für die medizinische Behandlung nach einer Fehlgeburt.- Frauen wurden bei den Fahrtkosten zur Chemo- und Strahlentherapie unterstützt.
  • Zwei Kinder bekamen ihre Brillen finanziert, die Fahrkosten nach Managua übernahmen sie selber. Wenn man größere Sehprobleme hat, und zu einem Augenarzt muss, dann ist das in San Miguelito sehr teuer.
  • U.a. arbeitet Frida Weiss mit der Frauenorganisation FUNSAMI, in deren Flyer Sie weitere Informationen finden.

Alle unterstützten Menschen bringen immer einen Teil der Ausgaben selbst auf.Durch den „Notfalltopf“ kann in San Miguelito schnelle und unbürokratische Hilfe für Menschen geleistet werden, die unverschuldet in Not geraten sind.

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung für den "Notfalltopf"!

 

 

 

Kommunale Klimapartnerschaft Nürnberg-San Carlos - 20 Energiesparöfen

Die Städte Nürnberg und San Carlos beteiligen sich seit 2012 am Projekt „50 kommunale Klimapartnerschaften bis 2015" von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt, Engagement Global. Im Juli 2014 fand in Berlin die Abschlusskonferenz mit allen 26 beteiligten Kommunen und insgesamt 120 Teilnehmern, u.a. Vertretern der Kommunalpolitik, Verwaltung, verschiedener NGOs statt. Die im Handlungsplan vereinbarten Ziele, Projekte und Maßnahmen werden nun nach und nach umgesetzt. Im Netzwerk, das in Nürnberg aufgebaut wurde, sind auch Mitglieder des Vereins aktiv.

In den letzten Jahrzehnten treten in Zentral-und Südamerika immer häufiger extreme Wetterereignisse wie Stürme, Dürren und Überschwemmungen auf. Die Folge davon sind u.a. Ernteausfälle, Wasserknappheit und Erdrutsche. Auch in Nicaragua, das laut Klima-Risiko-Index von German Watch zu den 10 Staaten (Rang 4) weltweit gehört, die bereits während der letzten 20 Jahre gehäuft von extremen Wetterereignissen betroffen waren, werden als Konsequenz des Klimawandels die Temperaturen steigen; gleichzeitig werden sich die Regen- und Trockenzeiten verschieben und unberechenbarer. Für die Karibikküste im Osten werden starke Wirbelstürme prognostiziert, während der bislang fruchtbare Westen trockener wird. In dieser Region sollen die Niederschläge bis 2100 um ca. 37% sinken. Betroffen hiervon sind vor allem ärmere Menschen. Vor allem für die Kleinbauern/-bäuerinnen ist der Klimawandel schon heute eine existenzielle Bedrohung.

Um einen Beitrag zur Verbesserung des Klimaschutzes zu leisten, beteiligt sich der Verein mit insgesamt 20 Energiesparherden (d. h. brennstoffarmen Herden, sog. „cocinas lorenas“) an dem Projekt der Stadt Nürnberg. Diese Herde haben ein geschlossenes System, benötigen bis zu 80% weniger Brennholz und verfügen über Abzugsrohre, die den Rauch des Brennholzes aus dem Wohnraum ausleiten. Sie sind daher nicht nur ein wertvoller Beitrag zum Umweltschutz (Reduzierung des C0²-Ausstoßes, Schonung der Ressource Wald etc.), sondern schützen auch die Gesundheit der Nutzer/-innen. Gleichzeitig bedeutet ihre Nutzung für die Familien eine erhebliche Einsparung an Brennholz, was sie finanziell stark entlastet.Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier:

Kommunale Klimapartnerschaft mit San Carlos www.nuernberg.de/internet/international/aktuell_37700.html

Wenn die Ernte Ausbleibt Wie Menschen in Nicaragua die Landwirtschaft klimafest machen (30.04.2014) 

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